W&H unterstützt nepalesische Schule

Schule in Gorakhani
Die Schule in Gorakhani bietet rund 150 Kindern Platz. Dank der großzügigen von W&H sowie weiterer Spendengeber konnte mit dem Wiederaufbau schon kurze Zeit nach dem Erdbeben gestartet werden.

Was verbindet W&H mit dem kleinen Ort Gorakhani im Himalayagebiet in Nepal? Begonnen hatte alles im Herbst 2010 mit einer Reise von Wilhelm Brugger, Leitung Produktinnovation 2 (DWB), die ihn in die Solukhumbu-Region im südlichen Everestgebiet führte. Im Zuge einer längeren Trekking-Tour lernte er die beiden Nepalesen Ngawang Pasang und Kaji Sherpa kennen. Dass dieser Kontakt bis heute bestehen würde, war damals noch nicht abzusehen.

Jede Wintersaison verbringen Ngawang Pasang und Kaji Sherpa auf der Hochwurzenhütte, einer Schutzhütte in Schladming (Österreich), um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Darüber hinaus engagieren sich die beiden für den Aufbau einer umfassenden Infrastruktur in ihrem Heimatort Gorakhani in Nepal. In gemeinsamen Gesprächen erfuhr Wilhelm Brugger u.a. von einem Hilfsprojekt, das dem Bau einer neuen Schule in Gorakhani gewidmet war. Beeindruckt vom Engagement der beiden Nepalesen berichtete Hr. Brugger auch bei W&H vom Schulbauprojekt.

Daraufhin entschied sich W&H Geschäftsführer Peter Malata, den Bau der Schule mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro zu unterstützen. Neben W&H konnten weitere Spendengeber wie der Rotary Club Salzburg, der Weltladen Laufen, die Gorakhani Welfare Society u.v.m. gewonnen werden. Der Bau der Schule in Gorakhani konnte somit voll finanziert und nach Planungs- und Vorbereitungsarbeiten innerhalb von nur 6 Monaten - von Mai bis Oktober 2011 - erfolgreich umgesetzt werden. Im Oktober 2011 begann der reguläre Schulbetrieb mit 150 Kindern und 5 Lehrern.

Die beiden Initiatoren Ngawang Pasang und Kaji Sherpa hielten Wilhelm Brugger und somit auch W&H über die aktuellen Aktivitäten stets auf dem Laufenden. Auch in weiterer Folge unterstützte W&H die Schule bei der Anschaffung einer Schulbibliothek, von Unterrichtshilfen und Laborausstattung, Computern mit Stromversorgung sowie Musikinstrumenten.

Unbürokratische Hilfe nach Erdbebenkatastrophe

Fenster und Türen werden in Sicherheit gebracht
Fenster und Türen werden in Sicherheit gebracht.
Die Fassade des Schulgebäudes wieder aufgebaut.
Die Fassade des Schulgebäudes wieder aufgebaut.
Zusammen mit freiwilligen Helfern
Zusammen mit freiwilligen Helfern.

Aussicht auf ein besseres Leben durch Bildung

Der Schulbetrieb lief sehr gut, bis im Frühjahr 2015 ein unerwartetes Naturereignis die Aufbauarbeit in Gorakhani massiv zurückwarf. Im April 2015, aber vor allem im Zuge eines zweiten Erdbebens im Mai 2015, wurden zahlreiche Einrichtungen im Ort sowie das neu errichtete Schulgebäude stark beschädigt. Spontan haben sich österreichische Organisationen, Unternehmen sowie Freunde von Ngawang Pasang und Kaji Sherpa bereit erklärt, gemeinsam beim Wiederaufbau in Gorakhani zu helfen.

Auch W&H sorgte für eine rasche und unbürokratische Hilfe für die Wiedererrichtung des Schulgebäudes und leistete eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 8.000 €. Dank der Spende von W&H sowie weiterer Spenden-Gelder vom Rotary Club Salzburg, von der Eine Welt Gruppe Bürmoos sowie zusätzlicher Spendengelder von Privatpersonen und Vorträgen konnten die neuerlichen Aufbauarbeiten des zerstörten Schulgebäudes bereits im Sommer 2015 aufgenommen werden. Parallel zum Wiederaufbau der Schule wurde ein Projekt zur Wasserversorgung initiiert. Auch dieses Projekt hat W&H maßgeblich unterstützt.

»Mit Gorakhani verbindet uns eine langjährige Partnerschaft und Freundschaft. Insbesondere der Aufbau der Schule ist uns ein Anliegen, um den Kindern in der Region eine Möglichkeit auf Bildung zu geben. Bildung heißt Zukunft und folglich auch die Aussicht auf ein besseres Leben. Auch künftig werden wir die nepalesische Region bei der Aufbauarbeit unterstützen,«so W&H Geschäftsführer Peter Malata.